Neuregelungen des LGG schaffen Wettbewerbsnachteile ... weiter »  

 

Ausbildung bei öffentlichen Arbeitgebern lohnt sich  ... weiter »

 

 

Geplantes Integrationsgesetz: Metropole der Vielfalt - auch ohne Gesetz ... weiter »

 

 

BAG urteilt zur Tarifeinheit ... weiter »

  

Miteinander - Fürein-

ander: Auftaktveran-

staltung zum Thema Demographie ... weiter »

  

Mitglieder werben Mitglieder: Aktion gestartet ... weiter »

 

Sie sind hier: Startseite > Tarifrunde 2010

Bewertung des Tarifabschlusses für Ärzte an kommunalen Kliniken

 

Nach langwierigen Verhandlungen und einem dreiwöchigem Arbeitskampf haben die kommunalen Arbeitgeber am 9. Juni 2010 einen Tarifabschluss für Ärzte erzielt.

Beide Tarifparteien, VKA und Marburger Bund (MB) haben innerhalb der vereinbarten Erklärungsfrist keinen Widerspruch eingelegt, so dass die Einigung nun redaktionell umgesetzt wird. Es bleibt die Frage, wie der Abschluss insgesamt zu bewerten ist und was die Streiks dem MB überhaupt gebracht haben. ... weiter »

Tarifabschluss für Ärzte erzielt

Ärztegehälter und Bereitschaftsdienstentgelte steigen / Streiks müssen sofort eingestellt werden

Offenbach. Mit einem Kraftakt endet die Tarifauseinandersetzung für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern. In den frühen Morgenstunden des 9. Juni 2010 haben sich VKA und Marburger Bund auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Ärzte erhalten ab dem 1. Mai 2010 ein lineares Gehaltsplus von zwei Prozent sowie eine Einmalzahlung von 400 Euro. Zusätzlich steigt die Bezahlung von Bereitschaftsdienst und Nachtarbeit um 20 bis 26 Prozent. Mit sofortiger Wirkung müssen die Streiks somit beendet werden.

 

„Die kommunalen Krankenhausarbeitgeber legen mit diesem Abschluss den Schwerpunkt auf die verbesserte Bezahlung der Bereitschaftsdienste und der Nachtarbeit. Das Gesamtpaket ist für uns gerade noch akzeptabel. Es bleibt ein bitterer Beigeschmack, da der Marburger Bund nicht ohne Arbeitskampf zu einem Tarifabschluss bereit war. Die Kompromissfindung mit dem Marburger Bund war bis zum Schluss schwierig“, so Joachim Finklenburg, VKA-Verhandlungsführer für die Krankenhäuser.

 

Weitere Informationen zu dem Tarifabschluss finden Sie in der Pressemitteilung, dem VKA-Rundschreiben und dem Einigungspapier.

Tarifverhandlungen für Ärzte werden fortgesetzt

Krankenhausarbeitgeber: „Wir wollen Lösung am Verhandlungstisch“

 

Frankfurt am Main. Die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern werden heute Abend in Offenbach wieder aufgenommen. Vorausgegangenen war eine Einladung der VKA an den Marburger Bund, in dem die Krankenhausarbeitgeber abermals gefordert haben, eine Lösung des Tarifkonflikts am Verhandlungstisch zu suchen. ... weiter »

Arbeitgeber fordern Verhandlungen statt Verschärfung im Tarifkonflikt

Frankfurt am Main, 21. Mai 2010. Während die Krankenhausarbeitgeber auf ein Ende der Streiks drängen, setzt der Marburger Bund auf eine weitere Verschärfung des Konflikts. „Die VKA war und ist verhandlungsbereit, jederzeit. Es war der Marburger Bund, der den Verhandlungstisch verlassen hat“, so der Verhandlungsführer der VKA, Joachim Finklenburg. „Das Verhalten des Marburger Bundes ist unerträglich. Vor sechs Wochen hat er kommentarlos den Verhandlungstisch verlassen und ist bis zum heutigen Tage nicht bereit, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, also ernsthaft eine Lösung des Tarifkonflikts herbei zu führen. Die dem Marburger Bund angebotenen Verbesserungen liegen auf dem Tisch.“ ... weiter »

Zurück an den Verhandlungstisch!

Der Marburger Bund (MB) lässt in dem Tarifkonflikt bisher jede Verlässlichkeit und  Ehrlichkeit vermissen - nicht nur gegenüber seinem  Verhandlungspartner und den Krankenhäusern.

Er täuscht seine eigenen Mitglieder, wenn er auf Flugblättern behauptet, er lasse für „bessere Arbeitsbedingungen" streiken. Der MB hat weder in seinem Forderungspapier an die VKA noch in den Tarifverhandlungen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen gefordert. Das einzige Thema, über das er sprechen möchte, ist das Thema Geld. Die VKA fordert den MB zu neuen Verhandlungen. Lesen Sie mehr in der Tarifinfo Nr. 8/2010.

Krankenhausarbeitgeber: Nur Verhandlungen können Lösung bringen

Patientenversorgung ist durch Streik nicht gefährdet / VKA unterstreicht nochmals Verhandlungsbereitschaft

Frankfurt am Main. Nach den ersten Tagen des Ärztestreiks an kommunalen Krankenhäusern ziehen die Arbeitgeber Bilanz. „Wichtig ist für uns: Die Versorgung der Patientinnen und Patienten ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Dort, wo es nötig ist, wurden Notdienstvereinbarungen geschlossen. An den allermeisten kommunalen Krankenhäusern ist dies jedoch nicht notwendig, weil dort durch den Streik keine Unterbrechung der Patientenversorgung eintritt“, so der Verhandlungsführer der VKA, Joachim Finklenburg. ...weiter »

Arbeitgeber fordern Deeskalation des Tarifkonflikts

Foto: AOK Mediendienst

VKA fordert in einem Schreiben an den Marburger Bund die Rückkehr an den Verhandlungstisch: „Streik ist nicht zielführend“

 

Frankfurt am Main, 10. Mai 2010. In einem Schreiben setzen sich die kommunalen Krankenhausarbeitgeber für eine Lösung des Tarifkonflikts mit dem Marburger Bund am Verhandlungstisch ein. Im gemeinsamen Brief des Verhandlungsführer und des Hauptgeschäftsführer der VKA heißt es: „Eine Rückkehr an den Verhandlungstisch ist zwingend. Nur dort kann eine Lösung des Tarifkonflikts gefunden werden. Die VKA ist jederzeit dazu bereit, in Verhandlungen den Einigungskorridor weiter auszuloten. Ein Streik ist dabei nicht zielführend.“ ... weiter »

 

HIntergrundinformationen finden Sie in der Tarifinfo Nr. 7/2010 mit dem Titel "Marburger Bund ruft zu Streiks an kommunalen Krankenhäusern auf".

Gewerkschaftspolitik auf Kosten der Allgemeinheit

Krankenhausarbeitgeber verurteilen Streikankündigung des Marburger Bundes scharf / VKA hat bereits weitreichende Gehaltssteigerungen vorgeschlagen

 

Frankfurt am Main, 7. Mai 2010. Mit völligem Unverständnis haben die Krankenhausarbeitgeber auf den heute angekündigten Streik des Marburger Bundes an kommunalen Krankenhäusern reagiert: „Der Marburger Bund hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Er blendet die Situation der kommunalen Krankenhäuser und das gesamtwirtschaftliche Umfeld aus und betreibt Gewerkschaftspolitik auf dem Rücken von Patientinnen und Patienten“, so Joachim Finklenburg, Verhandlungsführer der VKA für die Krankenhäuser. ... weiter »

 

Das Hintergrundpapier zum aktuellen Stand der Tarifverhandlungen finden Sie hier.

Krankenhausarbeitgeber verurteilen Verhandlungsabbruch

Marburger Bund kündigt Sondierungsstand der Tarifverhandlungen auf / VKA bietet Ärzten ein Gehaltsplus von 2,9 Prozent sowie arztspezifische Regelungen

 

Düsseldorf, 8. April 2010. Ein Gehaltsplus von 2,9 Prozent sowie zusätzliche deutliche Erhöhungen beim Bereitschaftsdienst und der Nachtarbeit sind dem Marburger Bund nicht genug: Trotz entsprechenden Sondierungsstandes in den Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund die Verhandlungen heute für gescheitert erklärt und will zu Streiks aufrufen. Die Arbeitgeber kritisieren dieses Vorgehen scharf. ...weiter »

Chance zum Abschluss ohne Streik nutzen

Noch kein Durchbruch in der Tarifrunde für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern

Düsseldorf, 26. März 2010. Die vierte Runde in den Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern ist heute in Düsseldorf ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

 

„Den Durchbruch haben wir noch nicht geschafft, auch wenn wir uns in einzelnen Punkten angenähert haben. Eine Lösung des Tarifkonflikts kann nur in der Fortsetzung der Verhandlungen erreicht werden. Dabei werden sich beide Tarifparteien von ihren  Maximalforderungen wegbewegen müssen“, so Joachim Finklenburg, Verhand­lungs­führer der VKA. „Die Tarifparteien müssen die Chance nutzen, ohne Streik zu einem Ergebnis zu kommen. Ein Arbeitskampf ginge zu Lasten der Patientinnen und Patienten.“

Pause in den Tarifverhandlungen für Ärzte

Köln. Nach dreitägigen Verhandlungen in der Tarifrunde für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern haben sich die Tarifparteien vertagt. Hierzu Joachim Finklenburg, Verhand­lungs­führer der VKA: „Wir haben seit Montag in intensiven Tag- und Nachtverhandlungen um eine Lösung im Tarifkonflikt gerungen. Noch immer müssen dicke Steine aus dem Weg geräumt werden. Wir halten eine Unterbrechung der Verhandlungen für die sinnvollste Lösung und wollen die Gespräche am Freitag fortführen.“ Zum Inhalt der Gespräche äußern sich die Tarifparteien nicht.

 

Die vierte Verhandlungsrunde zwischen VKA und Marburger Bund begann am Montag, 22. März 2010, in Köln und dauerte den gesamten Dienstag und Mittwoch an. Die Verhandlungen sollen nach einer eintägigen Pause am Freitag, 26. März 2010, um 10 Uhr, in Düsseldorf fortgesetzt werden.

Endgültige Annahme des Tarifabschlusses vom 27. Februar 2010

Dr. Thomas de Maizière (2. vl.), Dr. Thomas Böhle und Manfred Hoffmann (3. und 4. vl.).

Im Tarifabschluss vom 27. Februar 2010 ist eine Erklärungsfrist bis zum 22. März 2010 vereinbart worden. Dies geschah vor dem Hintergrund der von der Gewerkschaft ver.di angekündigten Mitgliederbefragung zum Tarifabschluss.

 

 

Mit Schreiben vom 19. März 2010 hat ver.di die förmliche Annahme des Tarifabschlusses erklärt. Das TS-Berichtet Nr. 16/2010 vom 19. März 2010 unterrichtet über die entsprechende Zustimmung der Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst von ver.di. Von der dbb tarifunion gibt es bislang keine Reaktion, die auf eine Nichtannahme der heute endenden Erklärungsfrist hin deuten. ... weiter »

Arbeitgeber legen Positionierung für Ärzte-Tarifabschluss vor

Frankfurt am Main. In den Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern haben die Arbeitgeber die Größenordnung für eine Tarifeinigung vorgestellt und dem Marburger Bund ein entsprechendes Papier übergeben. Hierin heißt es wörtlich: Die VKA schlägt „eine Tarifeinigung vor, die sich im Volumen und in der Struktur an dem Tarifabschluss für die rund 350.00 nichtärztlichen Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern vom 27. Februar 2010 orientiert. Das bedeutet eine Größenordnung von 2,3 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Dabei sind arztspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Die VKA ist in diesem Rahmen zu einer Anhebung der Bereitschaftsdienstentgelte bereit.“ ...weiter »

Tarifeinigung mit Entgelterhöhungen und Ausbau der LOB

Die Tarifparteien im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen übernehmen mit einigen Ergänzungen den Schlichterspruch vom 25. Februar 2010 als Tarifabschluss.

Damit endet für die kommunalen Arbeitgeber der Tarifkonflikt mit einem schwierigen aber noch tragfähigen Kompromiss. Detaillierte Informationen zum Verlauf der Tarifverhandlungen und zum Abschluss finden Sie hier ».

 

Das 14-seitige Einigungspapier mit allen Regelungen zum Entgelt, der Übernahme von Auszubildenden und flexiblen Arbeitszeitregelungen für ältere Beschäftigte finden Sie hier ».

Tarifeinigung mit Licht und Schatten

Potsdam 28.2.2010. Die Tarifparteien im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen übernehmen den Schlichterspruch vom Donnerstag (25. Februar) als Tarifabschluss. Somit erhalten die Beschäftigten stufenweise Lohnerhöhungen von insgesamt 2,3 Prozent über eine Laufzeit von 26 Monaten. Gleichzeitig wird die leistungsorientierte Bezahlung dauerhaft ausgebaut. ... weiter »

Einstimmiger Schlichterspruch im öffentlichen Dienst

Schlichter empfehlen moderate Lohnerhöhung über eine lange Laufzeit und den Ausbau der Leistungsbezahlung / Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen am Samstag

 

Velen/Kreis Borken. Nach knapp einwöchiger Schlichtung in den Tarifverhandlungen von Bund und Kommunen haben die beiden Schlichter, Prof. Georg Milbradt und Dr. Herbert Schmalstieg, heute ihre Einigungsempfehlung vorgestellt. Diese enthält lineare  Entgeltsteigerungen in Höhe von 2,3 Prozent über eine Laufzeit von 26 Monaten sowie den Ausbau der leistungsorientierten Bezahlung. Der Schlichterspruch wurde von der Schlichtungskommission, in der die Tarifvertragsparteien paritätisch vertreten sind, einstimmig verabschiedet. ... weiter »

Weiteres Vorgehen im Schlichtungsverfahren

Die Tarifverhandlungen 2010 sind gescheitert und die Tarifparteien haben die Schlichtung angerufen. Erfahren Sie in der Tarifinfo Nr. 4/2010 der VKA mehr zum weiteren Vorgehen und zum Schlichtungsverfahren. ... weiter zur Tarifinfo »

 

 

Tarifparteien rufen gemeinsam die Schlichtung an

Potsdam, 11.2.2010. Trotz Bewegung auf beiden Seiten sind die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst heute gescheitert. Die Tarifparteien haben gemeinsam die Schlichtung angerufen. „Wir haben uns aufeinander zubewegt, aber es reicht noch nicht“, so VKA-Präsident Dr. Thomas Böhle im Anschluss an die dritte Verhandlungsrunde in Potsdam.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der VKA. Zur Positionierung der Arbeitgeber lesen Sie hier mehr.

 

Tarifverhandlungen für Ärzte ergebnislos vertagt

Krankenhausarbeitgeber: Geforderte Personalkostensteigerung nicht angemessen

 

Düsseldorf. Die zweite Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind heute (3. Februar) in Düsseldorf ohne Ergebnis vertagt worden. Der Marburger Bund fordert nach wie vor Gehaltssteigerungen von bis zu neun Prozent – davon fünf Prozent als lineares Lohnplus sowie Steigerung der Bereitschaftsdienstentgelte etc. ... weiter »

 

Zweite Runde ohne Ergebnis

Die zweite Runde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst ist am Montag (1. Februar) in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen.

 

Die Gewerkschaften waren auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht in der Lage, ihr Forderungspaket, das aus verschiedenen Komponenten besteht, und nach eigenen Angaben fünf Prozent Lohnsteigerung bedeutet, aufzuschlüsseln.

 

Hierzu VKA-Präsident Dr. Thomas Böhle: „Eine fünf-Prozent- Forderung geht mit der katastrophalen Haushaltslage der Kommunen nicht zusammen, da führt kein Weg hin. Für ein Arbeitgeber-Angebot gibt es so derzeit keine Basis.“ ... weiter »

 

Auftakt der Tarifrunde für Ärzte

Am 18. Januar 2010 starteten die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen  Krankenhäusern in Frankfurt am Main. Die Verhandlungskommission der VKA für Krankenhäuser wies die umfänglichen Forderungen des Marburger Bundes (MB) deutlich zurück. Der Auftakt der Tarifrunde endete ohne Annäherung. Die Verhandlungen werden am 3. Februar 2010 fortgesetzt. ... weiter »

 

Auftakt der Tarifrunde 2010: Erster Schlagabtausch ohne Ergebnisse

Start der Tarifrunde 2010 für die über zwei Millionen Beschäftigten von Kommunen, kommunalen Unternehmen und Bund: Die erste Verhandlungsrunde am 13. Januar 2010 in Potsdam brachte keine Annäherung.

 

Position der Arbeitgeber

Die kommunalen Arbeitgeber haben deutlich gemacht, dass angesichts der gegenwärtigen dramatischen Haushaltssituation der Kommunen nicht die Zeit für die geforderten Gehaltssprünge ist. Schon die von den Gewerkschaften mit fünf Prozent bezifferten Forderungen würden die kommunalen Arbeitgeber mit Mehrkosten von 3,7 Milliarden Euro jährlich belasten. Tatsächlich gehen die Forderungen darüber hinaus. „Nur eine ansatzweise Annäherung an die Forderungen würde Personalabbau, Leistungseinschränkungen und Gebührenerhöhungen bedeuten“, machte VKA-Präsident Dr. Thomas Böhle klar. ... weiter »

 

Tarifrunde 2010 beginnt morgen

Berlin, 12. Januar 2010. Eines ist sicher: Die Tarifrunde 2010 für den öffentlichen Dienst wird unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen. Das machten die kommunalen Arbeitgeber bereits auf ihrer Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Speyer Mitte November deutlich. Die Tarifpartner ver.di und dbb Tarifunion fordern fünf Prozent mehr Geld. Für die kommunalen Arbeitgeberverbände, von denen es in jedem Bundesland einen gibt, verhandelt ihr Dachverband, die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

 

„Wir hoffen, dass die Gewerkschaften aufgrund der aktuellen schlechten finanziellen Lage der Kommunen Augenmaß behalten. Überzogene Ansprüche fördern nur den Stellenabbau und können zu Einschränkungen öffentlicher Dienstleistungen führen“, appelliert die Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Berlin (KAV Berlin) Claudia Pfeiffer in Richtung der Tarifpartner. „Wegen der klammen Haushaltslage in Berlin führt eine hohe Tarifsteigerung direkt zu Refinanzierungsschwierigkeiten bei den betroffenen Unternehmen“, so Claudia Pfeiffer weiter. Alleine auf die Berliner Stadtreinigung BSR würden bei fünf Prozent mehr Geld für ihre Beschäftigten rund 12 Millionen Euro Personalmehrkosten entstehen, was wiederum zu zwei bis zweieinhalb Prozent Gebührensteigerung bei der Müllabfuhr und der Straßenreinigung führen könnte. ... weiter »

Tarifinfo 7/2009 der VKA

Mit der Tarifinfo Ausgabe 7/2009 gibt die Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeber (VKA) einen umfassenden Überblick zu den Forderungen der Gewerkschaften, den damit verbundenen Kosten für die kommunalen Arbeitgeber und die Termine der Tarifrunde 2010. ... weiter »

Arbeitgeber vermissen Augenmaß

Kommunale Arbeitgeber weisen Milliardenschwere Forderungen der Gewerkschaften zurück / Tarifrunde startet im Januar

Frankfurt am Main. Zu den heute bekannt gewordenen Gewerkschaftsforderungen, die die Gewerkschaften selbst mit einem Gesamtvolumen von 5 Prozent beziffern, sagte VKA-Präsident Dr. Thomas Böhle:

„Ich vermisse bei den Gewerkschaften Augenmaß. Wir befinden uns in der größten Finanz- und Wirtschaftskrise, die wir je erleben mussten. Die kommunalen Haushalte sind extrem belastet. Der Schuldenstand wird weiter ansteigen. Angesichts dieser Rahmenbedingungen lassen sich Forderungen, die die Kommunen und ihre Unternehmen überschlägig 3,7 Milliarden Euro im Jahr kosten würden, nicht ohne Personalabbau und der Einschränkung öffentlicher Dienstleistungen finanzieren. Beides wollen wir nicht. Wir sollten, gerade in der Krise, die Modernisierung des Tarifrechts vorantreiben und den öffentlichen Dienst zukunftsfähig machen. Die kommunalen Arbeitgeber sehen deshalb den Ausbau der leistungsorientierten Bezahlung als vorrangiges Ziel der Tarifrunde.“ ... weiter »

Die Karten werden neu gemischt

Eines ist sicher: Die Tarifrunde 2010 für den öffentlichen Dienst wird unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen. Das machten die kommunalen Arbeitgeber auf der Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) in Speyer Mitte November deutlich. Abzuwarten bleibt, welche Forderungen die Gewerkschaften stellen werden. Bislang gibt es von Gewerkschaftsseite noch keine konkreten Forderungen für die anstehende Tarifrunde 2010. Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Dinge finden Sie hier.

Aktuelles zur Tarifpolitik

Mit der Tarifinfo Ausgabe 6/2009 der VKA vom 20. November 2009 gibt die VKA unter anderem einen Ausblick auf die Tarifrunde 2010. ... zur Tarifinfo 6/2009 »

Positionierung der VKA zur Tarifrunde 2010

Kommunale Arbeitgeber fordern Rücksicht auf die öffentlichen Haushalte und weitere Schritte zur Modernisierung des Tarifrechts / Verhandlungen starten im Januar 2010

 

Speyer / Frankfurt am Main. Die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst wird unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen. Das machten die kommunalen Arbeitgeber auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung in Speyer deutlich.

 

„Die kommunalen Haushalte sind in einer extrem schwierigen Situation. Die Steuereinnahmen brechen weg, gleichzeitig steigen die Ausgaben für Sozialleistungen“, so Dr. Thomas Böhle, der von der Mitgliederversammlung einstimmig als Präsident der VKA wiedergewählt wurde. ... weiter »

Kündigung der Tarifverträge und Entgeltregelungen durch dbb tarifunion für die Tarifgebiete West und Ost

Die dbb tarifunion hat die Bereitschaftsdienstentgelte nach dem TVöD-K und TVöD-B zum 31. Oktober 2009 gekündigt.

 

Zum 31. Dezember 2009 wurden die Tabellenentgelte des TVöD, die Ausbildungsentgelte nach dem TVAöD und die Entgelte nach dem TV-V gekündigt.

Kündigung von Tarifverträgen und Entgeltregelungen für die Tarifgebiete West und Ost durch ver.di

ver.di hat die Bereitschaftsdienstentgelte nach dem TVöD-K zum 31. Oktober 2009, die Entgelttabellen des TVöD, die Ausbildungsentgelte nach dem TVAöD und die Entgelte nach dem TV-V zum 31. Dezember 2009 gekündigt.

 

Mit der Kündigung der Bereitschaftsdienstentgelte nach dem TVöD-K sind auch die Bereitschaftsdienstentgelte nach dem TVöD-B zum gleichen Zeitpunkt gekündigt.

 

Das Kündigungsschreiben von ver.di finden Sie hier.

Tarifrunde 2010 mit dem Marburger Bund

Kündigung der Anlage zu § 18 TV-Ärzte/VKA (Entgelttabelle)

 

 

Ende November 2009 hat der Marburger Bund  die Entgelttabelle (Anlage zu § 18 TV-Ärzte/VKA) zum 31. Dezember 2009 gekündigt. Die Anlage zu § 18 TV-Ärzte/VKA kann gemäß § 40 Abs. 4 Buchst. g TV-Ärzte/VKA ohne Einhaltung einer Frist, frühestens zum 31. Dezember 2009 gekündigt werden.

 

Kündigung der Bereitschaftsdienstentgelte und der Stufenlaufzeiten der Entgeltgruppe I

Bereits Ende September 2009 hat der Marburger Bund die Regelungen zu den Bereitschaftsdienstentgelten (§ 12 Abs. 2 TV-Ärzte/VKA) sowie zu den Stufenlaufzeiten der Entgeltgruppe I (§ 19 Abs. 1 Buchst. a TV-Ärzte/VKA) gekündigt. Über die weitere Entwicklung werden wir berichten.